Drei Monate, die mein Leben verändert haben – und der Beginn von Omutima- Spirit & Soul.
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Manche Reisen gehen weiter als bis zum Horizont und verändern dich. Oder anders: es gibt Orte, die lassen dich erkennen, wer du wirklich bist.
Im September 2025 reiste ich zum zweiten Mal in meinem Leben nach Namibia.
Die erste Reise im Jahr 2024 hatte mich so berührt, dass ich einfach zurückkommen musste. Ich wollte für mich herausfinden, ob dieses Land wirklich das Nachhausekommen für mich bedeutete, nach dem es sich anfühlte - das leise Ankommen bei mir selbst.
Und auch diesmal empfing mich Namibia nicht laut, als ich in Windhoek landete. Die Sonne begrüßte mich mit ihren hellen und wärmenden Strahlen, die Weite der Landschaft und die Freundlichkeit der Menschen brachten eine Geborgenheit und Tiefe, die mich überwältigten.
Zwischen staubigen Straßen, endlosen Horizonten, berauschenden Farben und warmen Begegnungen begann ich, langsamer zu werden, stiller, um genauer hinzuschauen und auch hinzuhören.
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Ein besonderer Teil meines Aufenthaltes war meine Arbeit mit Kindern aus Otjomuise und Katutura, Stadtteile am Rande von Windhoek, in denen ein Großteil der Bevölkerung in armen Verhältnissen lebt. Sie werden mit Problemen wie Gewalt, HIV, Schmutz und Hunger in Verbindung gebracht. Für mich wurden sie zu Orten voller Leben, Stärke, Hoffnung und auch Wunder.
Ich arbeitete für eine Organisation, die Kindergarten- und Vorschulkindern aus den Armenvierteln die Chance gibt zu lernen. Jeden Tag wurde ich von fröhlichen Gesichtern der Kinder und einem lautstarken „Good morning teacher Stephanie!“ und zahlreichen Umarmungen begrüßt, gefolgt von Lachen und neugierigen Fragen. Trotz der schwierigen Lebensumstände, die durch das beengte Leben in den stickigen Blechhütten, Krankheit, Armut und Alkoholsucht entstehen, strahlten die Kinder eine Lebensfreude aus, die ich von zu Hause so nicht kannte und die mich tief berührte.
Wir spielten, lachten, lernten, malten, sangen, beteten. Ich half bei den Hausaufgaben, hörte zu und war einfach nur da. Und genau darin lag die größte Lektion: Es braucht nicht immer Großes, manchmal reicht Präsenz, da sein, wahrnehmen, zuhören, in den Arm nehmen. Zeit. Echtes Interesse. Die Kinder haben mir gezeigt, wie kraftvoll Verbindung ist - und wie sehr wir wachsen, wenn wir uns auf einander einlassen.
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Neben der intensiven Projektarbeit durfte ich Namibia auf einer Rundreise erleben.
Die roten Dünen der Kalahari, die Kraft des imposanten Fish-River-Canyon, die Stille in den Weiten der Wüste, Mächtigkeit der Berge, die Energie des rauschenden Meeres, das Beobachten der wilden Tiere in der Natur – all das hat mich immer wieder überwältigt und geerdet und in eine Klarheit gebracht, wie ich sie noch nie empfunden habe:
Ich bin Teil dieser wundervollen Welt, ich bin verbunden mit allen und allem hier auf Erden und im Universum, ich bin ich.
Zum ersten Mal fühlte ich mich zu Hause, geborgen, sicher und voller Liebe.
Namibia hat mir Raum geschenkt. Raum zum Nachdenken, zum Fühlen, zum Loslassen. Der Kontakt zu Einheimischen, ihre Herzlichkeit, Offenheit, ihre Gelassenheit und ihre Geschichten haben mir neue Perspektiven eröffnet – auf mein Leben, auf Freundschaft, auf Erfolg und all das, was ich wirklich brauche. LIEBE und VERBINDUNG.
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Aus diesen Erfahrungen ist eine Vision entstanden. Reisen bedeutet nicht mehr nur Ortswechsel und abschalten, sondern sich auf eine innere Herzensreise zu begeben. Eine Möglichkeit, sich selbst neu zu begegnen, Bedürfnisse zu erforschen und Ziele zu setzen.
Omutima – Spirit & Soul – ist aus dieser persönlichen Erfahrung geboren.
Meine Herzensangelegenheit ist es, Menschen nach Namibia zu begleiten, die mehr suchen, als eine Sehenswürdigkeit. Menschen, die sich nach Tiefe, Klarheit und echter Verbindung sehnen. Menschen, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen, die sich in einer Sackgasse gefangen fühlen, von Ängsten/ alten Mustern/ Glaubenssätzen bestimmt, ohne einen Ausweg zu sehen. Ich begleite Menschen durch professionelles Coaching, das integriert und durch persönliche Begegnungen, die bleiben.
Namibia ist für mich kein Reiseziel.
Es ist ein Gefühl.
Und genau dieses Gefühl möchte ich weitergeben.
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